Performance: Corinna Schröder
Regie / Textfassung: Peter Glockner
Paganinis Frauen ist eine Textcollage von Regisseur und Autor Peter Glockner über das Verhältnis des Teufelsgeigers Niccolo Paganini zu seinen zahlreichen Frauen.
Peter Glockner versteht es, Violonistin und Performerin Corinna Schröder mit viel Gefühl in die Welt der Frauen, die von Paganini geliebt, geschändet und verlassen wurden, zu führen. Er stellt Corinna Schröder mit seiner Textcollage ein Konvolut zur Seite, das sich von Silvia Plath bis Shakespeare und von Berlioz über AC/DC bis Billy Eilish bewegt.
Hauptsächlich jedoch und immer wieder spielt Corinna Schröder Paganini.
Peter Glockner lässt vielfältige Frauen zu einer Person verschmelzen, um sie am Ende wieder in eine Vielzahl zu zerreißen. Besonders wichtig hierbei ist, dass die Musik alle und die Eine an den Geigenvirtuosen bindet, obwohl die Vielen wissen und die Eine weiß, dass die Beziehung nicht von Dauer sein wird. Als Konsequenz wendet sie sich Berlioz zu.
Ein 1 ½ stündiger Abend mit viel Musik und einer Julia, die sich für die Musik und vielleicht auch für das Genie aufopfert.