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Jutta Meschede: Earth

Jutta Meschede

Lebewesen, vertraut und doch fremd, treten in den Malereien und Zeichnungen von Jutta Meschede zutage. Organische Formen verbinden sich mit Strukturen, die uns aus der Natur vertraut sind. Menschliches, Pflanzliches und Tierhaftes lassen Ausprägungen unterschiedlicher Lebensformen auf der Erde anklingen und bilden die Motive der vielschichtigen Acryl-Malereien in unterschiedlichen Formaten. Die Farben im Spektrum von Blau, Türkis und warmen erdigen Tönen erinnern an Erde, Meer, Sand und Haut. 

In den Bildern begegnen uns Wesen auf ihren unterschiedlichen Wegen – veranschaulichen Facetten des Menschseins als Individuum oder im Kollektiv. Sowohl die äußere Erscheinung als auch Körperinneres kommt bildhaft zur Sprache und nimmt in Form eines Organs, eines Knochens oder als Wirbelsäule Gestalt an. Viele der Gemälde von Jutta Meschede sind von der Malweise her verschlüsselt und rätselhaft, Motive scheinen teilweise nur angedeutet oder vielschichtig überlagert. Auch vermittelt die Körpersprache einiger Figuren Stimmungen und Zustände, die sich dem rationalen Bewusstsein entziehen – ein Schweben oder ein sich Treibenlassen – Bewegung und Balance können hier als leitmotivisch, als immer wiederkehrende Themen erkannt werden. 

In den Zeichnungen setzt Jutta Meschede sich mit Metamorphosen auseinander – sie zeigen surreale Mischwesen, zugleich Mensch und Tier, die scheinbar einen evolutionären Irrweg eingeschlagen haben – ein Gedankenexperiment. 

So bilden tierische und menschliche Existenzen in ihrer Eigenart und Schönheit das zentrale Thema der malerischen und zeichnerischen Werke dieser Ausstellung. 

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